Reifen und Räder – Augen auf beim Reifenkauf! 

Du bist nicht gerade ein Auto-Profi und bist unsicher, was du alles beim Thema Reifen und Räder beachten musst? Keine Sorge! Wir helfen weiter und geben dir fünf praktische Tipps, damit es bei dir richtig rundgehen kann. 

Wann muss ich meine Reifen wechseln? Was muss ich beim Reifenkauf alles beachten? Wofür stehen die ganzen Symbole auf dem Reifenlabel? Wir vom Autohaus Erdle kennen uns mit dem Thema Reifen und Räder bestens aus: 

1. Wann muss ich meine Reifen wechseln? 

Es gibt drei Gründe, die alten Reifen durch neue zu ersetzen: Reifenschäden, Abnutzung und das Alter. Dabei ist der Fahrstil nicht die einzige Ursache für den Verschleiß. Auch beim Säubern der Reifen und Räder ist Vorsicht geboten – besonders, falls ein Hochdruckreiniger eingesetzt wird. Außerdem sollte man immer mit dem richtigen Luftdruck fahren, denn zu hoher oder zu niedriger Luftdruck beschädigt die Reifen schleichend. 

Abgesehen davon gilt in der EU die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Doch bereits ab etwa 2,5 Millimetern büßen Sommerreifen und ab 4 Millimetern Winterreifen an Fahrsicherheit ein. Ein guter Life-Hack dabei: Der goldene Rand einer Euromünze ist drei Millimeter breit und sollte ganz im Profil verschwinden. Und noch eine weitere Eselsbrücke: Von O bis O (Ostern bis Oktober) dauert in der Regel die Sommerreifen-Saison. Wer also sein Auto winterfest machen möchte, der montiert am besten gleich ab November die Winterräder. Die Montage übernehmen natürlich gerne wir für dich! 

2. Was macht gute Reifen und Räder aus? 

Laut dem Gesetzgeber ist in Sachen Reifen sehr vieles erlaubt. Es sind lediglich eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern und die gleiche Reifengröße vorgeschrieben. Verboten ist die Kombination von Diagonal- und Radialreifen, auch Mischbereifung genannt. Trotzdem raten wir aber von vielen der erlaubten Kombinationen ab. Denn bei einem Mix aus Sommer– und Winterreifen variieren die Gummimischung und das Profil enorm. Auch stark unterschiedliche Profiltiefen sollte man vermeiden. 

Und wie sieht’s mit Allwetterreifen aus? Für Wenigfahrer recht gut: Wer hauptsächlich auf gut geräumten Straßen unterwegs ist, für den können Ganzjahresreifen eine günstige Alternative darstellen. Aber: Sie sind auch immer ein Kompromiss auf Kosten der Sicherheit. Sie erzielen nicht die Aquaplaning-Leistung von Sommerreifen und verschleißen schneller. 

3. Was bedeutet das EU-Reifenlabel? 

Hier werden die Reifen in den Kategorien Nasshaftung, Rollwiderstand und Außenfahrgeräusche bewertet – mit den Noten A (Bestnote) bis G (schlechteste Note). Beim neuen EU-Label kamen noch die Kriterien Schnee- und Eis-Grip dazu. Eine der wichtigsten Neuerungen: der QR-Code oben rechts. Dieser führt direkt zu den Detail-Infos des Reifens. Hier stehen der Name des Herstellers, die Artikelnummer, die Dimension mit Speed- und Lastindex und die Reifenklasse. Bei Winter- und Ganzjahresreifen kommt noch das Alpine-Symbol hinzu, das bestätigt, dass der Reifen die Mindestanforderungen für das Fahren auf winterlichen Straßen erfüllt. 

4. Die richtige Größe für Reifen und Räder 

Sind schmale oder breite Reifen besser? Auf einer trockenen Fahrbahn gilt: „Je breiter, desto mehr Grip“. Mit zunehmender Breite – also mehr Gummi auf der Straße – bremsen breitere Reifen auf trockener Straße schneller und besser. 

Bei Nässe jedoch muss man folgenden Effekt beachten: Solange die Mikroverzahnung des Reifengummis mit der Straße greift, dominieren die breiteren Reifen zwar auch hier. Doch mit jedem Zentimeter mehr muss auch mehr Wasser verdrängt werden. Das heißt: Breitreifen schwimmen bei gefährlichem Aquaplaning früher auf. 

In Sachen Verschleiß gewinnt wieder der Breitreifen: Er muss mit besser verteiltem Bodenkontakt weniger Walkarbeit leisten als der schmalere und hält daher länger. Allerdings ist die breitere Reifenvariante meist auch teurer. 

5. Das richtige Alter 

Eine gesetzliche Grundlage zum Alter von Reifen gibt es nicht. Aber das Material altert, selbst wenn es nicht benutzt wird. So sind Reifen, die älter als sechs Jahre sind, anfälliger für Schäden. Daher sollten Sommerreifen, die älter als acht Jahre, und Winterreifen, die älter als sechs Jahre alt sind, nicht mehr verwendet werden. Das Alter lässt sich an der DOT-Nummer an der Seite des Reifens ablesen. Die letzten vier Ziffern geben jeweils die Produktionswoche und das Herstellungsjahr an. 

Jetzt hast du schon einmal einen Überblick, was du zum Thema Reifen und Räder alles wissen musst. So kannst du entspannt deine Fahrt antreten. Falls es aber doch bei dir krachen sollte: Unser Abschleppdienst in Augsburg ist immer startklar und befreit dich aus jeder misslichen Lage. 

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